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NDR Buch des Monats: "Mittagsstunde"

Mittagsstunde
von Dörte Hansen
Vorgestellt von Jan Ehlert

Ihr erster Roman war ein Überraschungserfolg. "Altes Land", die Geschichte des Flüchtlingsmädchens Vera, verkaufte sich mehr als 500.000 Mal - Kritiker sprachen sogar vom "Dörte-Hansen-Wunder". Drei Jahre ist es her, nun folgt der lang erwartete zweite Roman: "Mittagsstunde" - unser NDR Buch des Monats.

Buchcover von Dörte Hansen "Mittagsstunde". © Penguin Verlag
Dörte Hansens zweiter Roman "Mittagsstunde" spielt in dem fiktiven Dorf Brinkebüll in Nordfriesland.

Der Weltuntergang steht kurz bevor, davon ist Marret Feddersen überzeugt. Denn die Vorzeichen sind eindeutig: Die Störche kommen nicht mehr ins Dorf, die Stichlinge treiben tot im Teich - und bei der Treibjagd fand man nicht einen einzigen Hasen. Und so macht sich Marret auf, um die Einwohner von Brinkebüll zu warnen.

"Man konnte Marret Feddersen von Weitem hören, wenn sie in ihren weißen Klapperlatschen angelaufen kam. Sie trug die alten Dinger immer. Schiefgetretene Holzsandalen, auch bei Schnee und Eis. Wozu noch Schuhe kaufen. Die Leute seufzten, wenn sie das Klappern auf der Straße hörten. Dor kummt de Ünnergang al wedder. Es passte manchmal schlecht." Leseprobe

"Früher nahm man Leute einfach so, wie sie waren"

Doch Marret gehört dazu. Sie ist vielleicht etwas verrückt, aber: Sie ist eben eine aus dem Dorf. Eine aus Brinkebüll. "Ich glaube, es war früher so - noch ein bisschen mehr als heute -, dass man die Leute einfach so nahm, wie sie waren", sagt Dörte Hansen. "Eine Figur wie Marret Feddersen darf in dem Dorf Brinkebüll, in dem sie lebt, durch die Gegend klappern. Alle sagen: 'Ach Gott, jetzt kommt schon wieder der Untergang.' Aber das wird so hingenommen."

 

 

 

Was verbirgt sich hinter mancher baumbestandenen Insel in der Eiderstedter Kulturlandschaft ?
Es sind die Gärten der Haubarge, deren Giebel man im Schutz der Wetterbäume erahnen kann.
Zum ersten Mal wird in einem größeren Umfang das Geheimnis hinter mancher baumbestandenen Insel der Eiderstedter Marschenlandschaft gelüftet :
Es gibt sie also noch, die Haubarge und ihre Gärten.
Das Besondere dieses Buches ist, dass durch die vielen Gespräche des Autors mit den Haubargbesitzer/innen und durch seine Erkundungen die historischen und gegenwärtigen Gärten für die Leser/innen erlebbar gemacht werden. Die Haubargbesitzer/innen haben dem Autor quasi für die Leser/innen die Gartentore geöffnet. Darüber hinaus werden die Haubarg-Gärten erstmals aus sozial-ökonomischer, gestalterischer und gartenkulturhistorischer Sicht umfassend dargestellt.
Der Vorsitzende der IG Baupflege Nordfriesland &Dithmarschen e.V., Hans-Georg Hostrup, schreibt in seinem Vorwort des Buches: "Die Haubarg-Gärten, die mit viel Liebe und Arbeit von den Besitzer/innen gestaltet, erhalten und gepflegt werden, sind ein bedeutendes Kulturgut auf Eiderstedt".

Hooge - Liebeserklärung an eine Hallig


Erkunden Sie mit Christiane und Sven von Loga die Hallig Hooge und

das Wattenmeer vor der Hooger Küste.

 

 

 

 

 

Format 21 x 14,8 cm
64 Seiten, broschiert.
Gaasterland-Verlag
ISBN 978-3-935873-55-0
Preis EUR 5,00

 



 

 Das Online -Magazin

von und über die Halligen

 

Die Halliglüüd werfen einen Blick in die Zukunft und verraten, wie sie sich das Halligleben in 100 Jahren vorstellen. Wie würde z.B. eine Warft der Zukunft aussehen, wenn die Halligkinder sie bauen würden?

Die Biosphäre Halligen wird 10 Jahre alt. Wir nutzen die Gelegenheit, auf wichtige Erfolge zurück und zukunftsweisende Projekte vorauszuschauen.

Erfahren Sie, wer sich auf Langeneß um gestrandete Heuler kümmert, wie man einen Hallig-Supermarkt führt oder eine ganze Hallig in eine Box bekommt.  Dazu berichten wir unter anderem, woher der Strom für die Halligen kommt

 

Wir Halliglüüd

Foto : M.Stock

 

Wohl dem , der seiner

 

Vorfahren gern gedenkt,

 

der froh von ihren Taten,

 

ihrer Größe den Hörer

 

unterhält,

 

und sich still freuend ans Ende

 

dieser schönen Reihe sich

 

geschlossen sieht.

 

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